Erblicher Haarausfall: Mögliche Medikamente

Erst ein mal zur Beruhigung. Nicht jeder Haarausfall ist unnormal! Bei einem Verlieren von bis 100 Haare pro Tag spricht man noch von ganz normalem Haarausfall. Dies ist gar ganz normal und im Prinzip ist jeder Mensch von Haarausfall betroffen. Der Grund, dass ständig ein Wechsel stattfindet und ca. 10 – 15 % der Haare nicht aktiv, sondern sich in der Ruhephase befinden und sozusagen locker in der Kopfhaut sitzen. Beim Waschen, oder Kämmen bzw. Stylen fallen diese dann eventuell aus, wachsen dann jedoch nach drei bis fünf Monaten wieder nach. Ein also immer wieder kommender Vorgang und nichts beunruhigendes.

Erst wenn mehr als 100 Tage pro Tag ausfallen, sind andere Gründe verantwortlich.

Nun kann Haarausfall jedoch sehr viele Gründe haben und muss erst einem genau nachgeforscht werden.

Beispielsweise kann Haarausfall auftreten wenn die Hormowelt gestört ist, oder wenn ständig chemische Medikamente eingenommen werden müssen, wer Schicksalschläge zu ertragen hat, irgendeine Erkrankung vorliegt oder einfach nur unter krankhaften Haarausfall leidet.

Wie im anderen Kapitel erwähnt, ist dabei meist der erbliche Haarausfall verantwortlich.

Grundsatz, wer unter Haarausfall leidet, egal in welcher Form, sollte erst einmal zu einem Hautarzt gehen.

Diagnostiziert dieser dann in der Tat den erblichen Haarausfall, so gibt es heute immerhin zwei Medikamente mit seriösen Studien untermauert.

1. Minoxidil: Dieses Mittel muss Tag für Tag direkt auf die Kopfhaut einmassiert werden. Dabei werden die Haarwurzeln besser durchblutet. Man bekommt dieses Mittel in der Apotheke mit 2, oder 5 % igem Minoxidil. Minoxidil ist übrigens grundsätzlich nicht verschreibungspflichtig

2. Finasterid. Dieses Medikament muss Tag für Tag als kleine Tablette eingnommen werden. Die Menge von Finasterid die dabei eingenommen wird, liegt bei 1 mg täglich. Dadurch wird das für die Haarwurzeln schädliche DHT reduziert und gibt den Haarwurzeln noch mal die Möglichkeit ein kräftigeres Haar zu produzieren

Wichtig: In beiden Fälle ist es unerlässlich die Mittel und Medikamente ständig und konstant zu nutzen bzw. einzunehmen. Zudem dauert es einige Monate, bis die Mittel/Medikamente Wirkung zeigen und weiter, so müssen die Mittel/Medikamente – wie gesagt – immer eingenommen werden, im Prinzip ein Leben lang.

 

 

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